Michael Schulz

Die Form seiner eigenen Kompositionen und die von namhaften Kollegen einer Epoche, die eine Ära war – gemeint sind die 1940er bis 1960er Jahre – ist für ihn kein Korsett. Immer wieder bricht er aus ihr und ihnen heraus, nimmt sich "seinen" Gershwin, Porter, Hancock, nimmt sich "seinen" Miles. Wie ein Glas guten Jahrgangswein. Schulz wischt Staub auf alten Flaschen, gießt sich genussvoll ein, schmeckt ab – trinkt mit eigenem Stil. Und gönnt sich persönliche Marken. Seit über 15 Jahren ist er freiberuflicher Musiker.
Andreas Körner