Stummfilme von gestern mit der (Live-Jazz) Musik von heute
Kleines Jazz-Ensemble neben großer Leinwand: „Küspert & Kollegen“ greifen die Atmosphäre des klassischen Horror-Stummfilms ebenso auf wie von Slapstick und Melodram. Und richten sich an ein Publikum des Jahres 2026; statt traditioneller Stummfilmbegleitung spielen „Küspert & Kollegen“ zeitgenössische Musik voller Überraschungen, im Wechsel von punktgenauer Komposition und Improvisation.
„Küspert & Kollegen“ interpretieren die Filme neu – mit Witz, großer Sensibilität, aber auch expressiver Wucht. Auf der Sommerbühne im Hof des Kultur: Haus Dacheröden spielen sie gleich zu zwei Filmen: „Die Reise zum Mond“ (1902, 16 Min.), dem legendären Stummfilmklassiker von 1902, in dem eine Gruppe exzentrischer Wissenschaftler in einer raketenförmigen Kapsel zum Mond reist und dort fantastische Abenteuer erlebt, und „Berlin – Die Sinfonie der Großstadt“ (1927, 64 Min.). Der Film von Walther Ruttmann setzt als einer der ersten ungewöhnlich kurze und viele Schnitte ein, um die Lebendigkeit und Hektik der Großstadt plastischer werden zu lassen. Angelegt wie eine Sinfonie, konzipierte er seinen Film als dokumentarisches Kunstwerk. Er beschreibt den industriellen Aufschwung Berlins der 1920er Jahre und gibt Einblick in die Lebens- und Arbeitsverhältnisse dieser Zeit.
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