Bruce

Bruce
Sha steht für einen Klang, der als Weite und fließendes Kontinuum beschrieben wird – fast wie gelebte Zen-Meditation. Als langjähriges Mitglied der Schweizer Formation Nik Bärtsch’s RONIN prägt er seit über zwei Jahrzehnten deren „Ritual Groove Music“, die mit minimalen Mitteln maximale Wirkung erzielt.

Unter dem Projektnamen BRUCE hat er sich nun mit dem australischen Pedal-Steel-Gitarristen James Gilligan zusammengeschlossen. Aus einer langen Freundschaft heraus entstand 2025 eine Zusammenarbeit, die die Pedal-Steel-Gitarre bewusst aus ihrem Country-Kontext löst und in neue klangliche Räume überführt. Die Rollen von Bassklarinette und Gitarre verschmelzen dabei zunehmend: Melodie und Fundament wechseln ständig, verweben sich und lösen sich wieder auf.

So entsteht eine organische, bewegliche Musikform als intensiver Dialog voller Tiefe und unerwarteter Wendungen. Der Auftritt im Resonanzraum der Kaue verstärkt diese Wirkung zusätzlich und macht den Ort selbst zum klanglichen Mitspieler.
Bruce

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ensembles and musicians:

Sha
bass clarinet, elektronics

Dieser Klang ist Weite. Ein fließendes Continuum, gelebte Zen-Meditation. Man setzt unterschiedlich an, um die Wirkung von Shas Spiel zu charakterisieren. Doch das Atmen seiner Linien und Schwebungen ist längst woanders hin entschwebt, bevor man die richtigen Worte gefunden hat. Bleibt nur eines: sich mitreißen und forttragen zu lassen.

Sha — bürgerlich Stefan Haslebacher — ist der Bassklarinettist von Nik Bärtschs RONIN. Seit über zwanzig Jahren gehört er jenem Schweizer Quartett an, dessen Ritual Groove Music als Maßstab gilt für eine Musik, die mit minimalen Mitteln maximale Wirkung erzielt. Unter dem Namen BRUCE hat er sich nun mit dem australischen Pedal-Steel-Gitarristen James Gilligan zusammengetan. Eine langjährige Freundschaft, die im heißen Sommer 2025 im kühleren Keller von Sha konkrete Form annahm. Während die Pedal-Steel-Gitarre traditionell im Country beheimatet ist, löst Gilligan das Instrument radikal aus dieser Erwartung. Sein weit über Genregrenzen hinausreichendes Klangverständnis eröffnet neue Spielräume. BRUCE lebt von einer besonderen Rollenverteilung: Bass- und Melodiefunktionen wechseln gleitend, verweben sich, lösen sich wieder auf. So entsteht eine organische, bewegliche Struktur — ein musikalisches Gespräch voller Zugewandtheit, Tiefe und unerwarteter Wendungen. Die Kaue mit ihren hohen Decken und der harten Akustik wird an diesem Abend zum Resonanzkörper für etwas, das man so noch nicht gehört hat.

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