Ashia Grzesik verfolgt einen unkonventionellen Ansatz: Statt klassischer Bandgründung nutzt sie ihr Cello als zentrales Klanginstrument und erweitert es mit Effektgeräten und Loop-Technik zu einem vielseitigen Setup für dichte, epische Klanglandschaften. Ihre Musik verbindet intime, psychologische Songminiaturen mit groß angelegten emotionalen Bögen und zieht das Publikum in überraschende, oft labyrinthische Klangräume.
Geboren in Wrocław, im pazifischen Nordwesten der USA aufgewachsen und heute in Berlin lebend, tritt sie häufig barfuß auf, Cello im Arm, mit Loop-Stations zu ihren Füßen. Sie arbeitete u. a. mit Cirque du Soleil und dem Portland Cello Project und bewegt sich souverän zwischen Clubs und sakralen Räumen.
Ihr aktuelles Programm verspricht neue Ideen und große Spannweite, bis hin zu Interpretationen wie „I Put a Spell on You“. Beim NCF 2024 war sie bereits im Kunstraum Norten zu erleben. Nun folgt der Auftritt im Nordsternturm, einem Ort, der Industriegeschichte und Gegenwartskunst verbindet und ihrer Musik einen passenden Resonanzraum bietet.
Die Bandgründung dieser Musikerin und Singer-Songwriterin verlief anders als üblich. Ashia Grzesik nahm einfach ihr Cello und baute sich eine Infrastruktur mit Effektgeräten. Fertig war ihr omnipotentes Werkzeug für epische Klanglandschaften. Vor allem aber ist es ein Werkzeug für die Konsequenz, mit der sie ihre Zuhörerschaft in überraschende Seelenlabyrinthe hineinzieht. Ihre Songs drehen das große Rad: kleine Epen, innere Psychogramme.
Geboren in Wrocław, aufgewachsen im pazifischen Nordwesten der USA, heute in Berlin lebend, tritt sie barfuß auf, das Cello im Arm, Loop-Stations zu ihren Füßen. Sie hat mit Cirque du Soleil und dem Portland Cello Project zusammengearbeitet, in Clubs wie in sakralen Räumen gespielt. Ihr neues Album lässt erwarten, dass sie eine gewaltige Ladung frischer Ideen mit zum Nordsternturm bringt. So souverän, dass sie sich auch Screamin' Jay Hawkins' „I Put a Spell on You" gewachsen zeigt. Eine starke, wandlungsfähige Stimme. Beim NCF 2024 war sie im Kunstraum Norten zu erleben. Jetzt der Sprung auf den Nordsternturm, einen ehemaligen Förderturm, in dem Glas, Stahl und die Geschichte einer Region aufeinandertreffen. Wenige Orte passen besser zu dieser Musik.
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