Hanno Busch ist ein genreübergreifender Gitarrist aus Wuppertal (geb. 1975), der seit Jahrzehnten in unterschiedlichsten musikalischen Kontexten aktiv ist – u. a. bei Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass, den Heavytones aus „TV total“, der Band von Michael Wollny, Projekten von Peter Licht sowie seit 2021 bei Jan Delay. Er bewegt sich nicht innerhalb eines Genres, sondern durchquert sie. 2026 erhielt er den WDR-Jazzpreis 2026.
Zum Festivalauftakt erweitert er sein Trio zum Quartett: Matthew Halpin bringt melodische Kontraste, Simon Jermyn und Jonas Burgwinkel bilden das rhythmische Fundament. Als Special Guests kommen Anna Luca, Roman Babik sowie Peter Weniger hinzu, der u. a. mit Joe Henderson und Charlie Mariano spielte und an der Universität der Künste Berlin lehrt. Das Festival eröffnet damit erneut mit einem aktuellen WDR-Jazzpreisträger – kein Zufall, sondern Programm.
Es gibt Gitarristen, die ein Genre bedienen, und es gibt Hanno Busch. Der gebürtige Wuppertaler, Jahrgang 1975, spielt seit Jahrzehnten überall dort, wo es interessant wird: bei Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass, bei den Heavytones in TV Total, bei Michael Wollnys Wunderkammer, bei Peter Licht, und seit 2021 bei Jan Delays Disko No. 1. Die Aufzählung ließe sich fortsetzen, ohne dass man dadurch verstünde, was Busch ausmacht. Er bedient keine Genres, er durchquert sie. In diesem Frühjahr hat er den WDR-Jazzpreis 2026 erhalten.
Beim Festival-Auftakt erweitert er sein Trio zum Quartett. Matthew Halpin am Saxophon bringt eine Melodieinstanz, die Buschs Texturen den Gegenpol gibt. Simon Jermyn am Bass und Jonas Burgwinkel am Schlagzeug bilden die Rhythmusachse. Hinzu kommen drei Special Guests, die das Quartett zu einem Gipfeltreffen erweitern. Anna Luca, die wandlungsfähige Wuppertaler Sängerin zwischen Jazz und Pop, ist nicht zuletzt durch ihre Arbeit mit dem Nu-Jazz-Projekt Club des Belugas international bekannt geworden. Roman Babik, Pianist und Komponist, der mit seiner Urban Wedding Band bereits beim NCF zu erleben war und Peter Weniger, einer der maßgeblichen Saxophonisten dieses Landes, langjähriger Professor an der UdK Berlin, der mit Größen wie Joe Henderson und Charlie Mariano gespielt hat. Damit eröffnet das Festival zum zweiten Mal in Folge mit einem amtierenden WDR-Jazzpreisträger. Kein Zufall, sondern Programm.
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